Landesligist Eberbach reiht sich ins Mittelfeld ein
Startseite 17.02.2026 KC 80 Eberbach 1 – KC Eintracht West Weinheim 1 3 : 5 (3247 : 3263)
Gegen einen der Titelanwärter half auch eine engagierte Leistung nicht, um ans obere Tabellenfeld anzudocken. Es stellte sich heraus, dass trotz des zweitbesten Heimergebnisses von 3247 Kegel, in dieser Liga nicht viel zu gewinnen ist. Die Mannschaft ist von ihrem Topniveau mit Ergebnissen jenseits der 3300 Kegel ein Stück weit entfernt. Mit 12 : 12 Punkten auf dem sechsten Platz ist allergrößte Vorsicht geboten, da am Ende der Saison mit großer Wahrscheinlichkeit ab Platz 8 abgestiegen werden muss.
Younes Hamzaoui (504 Kegel) erwischte keinen so guten Tag, siegte zwar klar beim Spiel in das volle Bild, erlaubte sich allerdings zu viele Fehlwürfe ins Abräumen, sodass er dann doch verdient seinem Gegner unterlag. Gleichzeitig überzeugte einmal wieder Dirk Kühlwetter mit sehr guten 560 Kegel und nur einem Fehlwurf (!). Er sicherte sich den Mannschaftspunkt und zusätzliche 62 Kegel für das Mannschaftsergebnis.
Im Mittelpaar spielten Jürgen Enders (541) und Thomas Seide (528) solide auf, verloren aber 56 Kegel an die Weinheimer. Dort zelebrierte der Ligakrösus und in bestechender Höchstform agierende S. Ollert Sportkegeln in beinaher Vollkommenheit und schmetterte 622 Kegel den Eberbachern um die Ohren. Spielstand nach vier von sechs Keglern nun 2 : 2 Punkte und nur 25 Kegel Rückstand.
Die Zuschauer erwarteten, mittlerweile aus Gewohnheit, wieder ein Herzschlagfinale – und das wurde es auch. Steffen Kreß sicherte sich mit starken 576 : 565 und Kegel knapp den dritten Mannschaftspunkt plus 11 Kegel. Martin Mosthaf gewann seine erste Bahn, rannte aber auf den beiden folgenden Durchgängen seinem Gegner hinterher. Vor der letzten Bahn lag er 1 : 2 nach Punkten und mit 27 Kegel in Rückstand und alle sahen der drohenden Niederlage entgegen. Auf der Schlussbahn dann fünf Neuner hintereinander (!), der Mannschaftspunkt in greifbarer Nähe und ein Unentschieden in Aussicht. Nach Punkten zwar auf 2 : 2 gestellt, doch in so einem Fall entscheidet die Gesamtkegelzahl über Sieger und Verlierer und die stand leider mit 538 : 540 Kegel knapp zugunsten seines Gegners.
Dieses Mal leider kein Happyend für den KC80, Fortuna hat sich wohl zu sehr in den letzten knappen Heimspielen verausgabt.
(T.S.)
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