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Schwere Auswärtsschlappe und Vereinsderby ohne Überraschung

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KC 80 Kurpfalz NS Plankstadt  -  KC 80 Eberbach 1   6 : 2  (3333 : 3111)

Eine deftige Auswärtsniederlage kassierte die erste Mannschaft des KC 80 Eberbach bei den Namensvettern KC 80 Plankstadt. Weil Eberbach drei Stammspieler (!) ersetzen musste, fuhr man mit gemischten Gefühlen zum Tabellenletzten der Landesliga 3. Auch weil der Gastgeber nach dem Abstieg aus der zweiten Landesliga so langsam in Fahrt kommt und dem drohenden nächsten Abstieg unbedingt verhindern möchte, machte diese Aufgabe nicht leichter.

Und tatsächlich kegelte Plankstadt eine neue Saison-Heimbestleistung, während Eberbach auf der fallträchtigen Anlage mit insgesamt 3111 Kegel enttäuschte.
Drei Eberbacher kamen nicht über jeweils 500 Kegel hinaus, was letztendlich drei Mannschaftspunkte und einen großen Kegelrückstand kostete. Michael Harth (493), Matthias Held (491) und Marius Grotz (481) taten sich schwerer als erwartet, auch Silas Maurovich erwischte mit mageren 505 Kegel nicht seinen besten Tag und gab einen weiteren Mannschaftspunkt ab.

Es gab aber auch Glanzpunkte im Team. Jürgen Enders wurde Tagesbester und erreichte mit starken 591 Kegel eine neue Saisonbestleistung. Er und ein abermals überzeugender Dirk Kühlwetter (550) sicherten dem Team die zwei einzigen Mannschaftspunkte.
Somit machen es die Herren vom Team 1 weiter spannend, was den Klassenverbleib betrifft. Bei noch 8 zu vergebenden Punkten in den letzten vier Ligaspielen haben sie noch fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz!

 

KC 80 Eberbach 3  –  KC 80 Eberbach 2     0 : 8  (2611 : 3120)

Klare Verhältnisse gab es beim vereinsinternen Derby in der 6er-Liga Nord auf den heimischen Kegelbahnen. Beim Duell des Tabellenletzten gegen den Tabellenführer war das auch nicht anders zu erwarten, sodass es zeitweise den Charakter eines Freundschaftsspieles hatte. Ein glattes 8 : 0 und unglaubliche 509 Kegel Differenz standen am Ende auf dem Wertungstableau. Nur 2611 Kegel für Team drei sprechen Bände und spiegeln den rabenschwarzen Tag sinnbildlich ab, denn so wenig Kegel fielen daheim noch nie in einem Punktspiel. Sogar mit dem Ehrenpunkt klappte es nicht, obwohl der Teambeste Lucienn Richter (498) mehr Kegel fallen ließ als seine Kontrahentin Felicitas Meier (483). Ihr gelangen drei siegreiche Bahnen und vorentscheidende drei Satzpunkte, bevor sie im letzten Durchgang einbrach und einen Punkt abgab.

Team 3 bestand aus: Elisa Spitzer 453, Alfred Maurovich 441, Leon Schmidt 429, Eva-Maria Meier 401 und Maximilian Joho/Günter Schulz 389 Kegel.

Im Team 2 überzeugte zum wiederholten Mal Matthias Held mit klasse 578 Kegel, gefolgt von Birgit Wierz 552, Younes Hamzaoui 533, Michael Harth 493 und Peter Stumpf 481 Kegel.

(TS)


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